Es gibt sowohl unterschiedliche Verbindungssysteme als auch, bezogen auf die Anzahl der Teile, unterschiedliche Splitboardvarianten. Der weit überwiegende Zahl der heute produzierten Splitboards ist zweiteilig, deshalb liegt der Hauptaugenmerk auf dieser Kategorie.
Die zweiteiligen Splitboards kommen heute, mit der Ausnahme der Atomic-Bretter, mit Inserts, die auf das altbewährte Voilé-System ausgerichtet sind, welches euch schon deswegen bekannt sein wird. Darüber hinaus hat sich in den letzten Jahren aber einiges auf dem Markt getan. Deshalb stellen wir euch hier die verschiedenen Systeme genauer vor.
2-teilige Splitboards
Atomic
Atomic hat im Jahr 2008 auf die langsam anfangende Splitboard-Nachfrage reagiert und ein komplett eigenes (Ver)Bindungsystem auf den Markt gebracht, welches bis heute (leider) unverändert produziert wird. Zu den Vorteilen und Nachteilen:
Vorteile:
Positiv anzumerken ist, dass Atomic den Mut hatte, ein eigenes System zu entwickeln und es zu einem konkurrenzfähigen Preis anzubieten. Die Bindung und das gesamte Setup sind ziemlich leicht und die Bindung besticht durch einen guten Drehpunkt. Durch die Doppelverwendung der Boardverbinder als Aufstiegshilfen wurde versucht, das Gewicht weiter zu minimieren.
Nachteile:
Im Vergleich zu den anderen Splitboardsystemen überwiegen bei Atomic in der bisherigen Ausführung die Nachteile. Das Auseinander-und Zusammenbauen des Board/Bindung mittels Harscheisen als Werkzeug ist unhandlich und die Mechanik ist stark vereisungsgefährdet. Es gibt beim Umbau einige verlierbare Teile; Ziel sollte es jedoch sein, keine verlierbaren Teile am Setup zu haben. Zudem ist das Anbringen der Harscheisen eher umständlich und nicht während des Laufens möglich (on the fly).
Anbei ein kleines Video zur Verdeutlichung des Systems
Voilé
Das am weitesten verbreitete Splitboard-System, welches auch von den meisten Herstellern verwendet wird. Beim Kauf eines Splitboards ist das Set-Up meist schon dabei. Falls du lieber selber ein Splitboard bauen möchtest, ist das Set jedoch auch separat erhältlich.
Der grosse Vorteil des Voilé Interface ist, dass keine spezielle Bindung benötigt wird (es gibt aber auch extra fürs Splitboard entwickelte Bindungen, siehe Bindungen). Du kannst also eine beliebige reguläre Bindung auf den Slidertrack schrauben und schon ist sie für dein Splitboard kompatibel.
Falls du ein Splitboard mit Voilé Set-Up gekauft hast, erfährst du hier wie die Montage funktioniert.
Du möchtest dein Splitboard lieber selber bauen? Dann geht’s hier zur Bauanleitung.
Karakoram
Inhalt folgt
Burton (früher)
Inhalt folgt
Eigenbauten
Es gibt auch die Möglichkeit, aus einem herkömmlichen Snowboard selbst ein Splitboard zu basteln. Dies ist
vor allem eine Low-Budget-Lösung, kann sich mit einem guten Snowboard aber durchaus auch bewähren. Hier findet ihr eine Bauanleitung.




